Was sich in den "Götterbildern" versteckt

Sämtliche Neu-Übersetzungen, die auf dieser Seite präsentiert werden, sind als vorläufige Übersetzungen zu betrachten und sind mit der gleichen Systematik, also buchstabengetreu, übersetzt worden. Für das einfachere Verständnis werden die neuen Texte in "freier Rede" formuliert.

Dresdner Codex, Seite 21 Mitte - Bisherige Übersetzung: Hund

Die neue Übersetzung lautet:

Die alte Erde wird von der Walzerin erschüttert, verbogen und verbeult. Das Unglück, wenn das Beben die Cholol-Bäume abknickt und entwurzelt. Die Zertrümmerin hat unseren Jaguar-Thron in der letzten Nacht von „Buluc 1. Wasser“, 31.03.535 n. Chr. zertrümmert. Die sich auf die Seite neigende Ebene und schwankende Erde deuten auf eine Explosion hin. In der Nähe explodiert die Erde, der Berg reißt am 7. Tag "Bolon 1. Wasser", 07.04.535 n. Chr., auf und rot kochende "Regentropfen" werden verstreut. Beobachten wie sich 4 rot kochende Flüsse ausbreiten. Der Schmelzer versengt das Holz und röstet das Fleisch im Umkreis. Vermuten das alle sterben.


Erläuterung:

Das genannte Datum "Buluc 1. Wasser" bezieht sich auf 11 Buluc Ahau, wie es de Landa in den "Krieg der Katunes" beschrieb. Die Berechnung und Datierung des Katun-Zyklus habe ich in meinem Buch 2011 veröffentlicht. Anhand dieser Berechnung ist der letzte Tag des Katuns "11 Buluc Ahau" der 31. März 535 n. Chr.

Dieses Datum lässt sich weder mit der Lounsbury-, noch der GMT-Korrelation berechnen, da die Altamerikanistik mit beiden Korrelationskonstanten die Datumsangaben de Landas nicht in der "Langen Zählung" darstellen kann. Neben dieser mittleren Sequenz auf Seite 21 im Dresdner Codex, in der dieser "Hund" dargestellt ist, steht die Angabe 7 Ahau, die sich anhand meiner Berechnungsgrundlagen eindeutig für den 31.3.535 n. Chr. belegen lässt. Mit den beiden von der Wissenschaft benutzten Korrelationskonstanten ist dies nicht möglich!


Dresdner Codex, Seite 21 Mitte - Bisherige Übersetzung: junge Mondgöttin

Die neue Übersetzung lautet:

Es riecht verfault. Die Haut bekommt Blasen von der Hitze. Geräuschvoll durchlöchern rote Tropfen die 12 Häuser, die einstürzen. Sehr dunkler „Regen“ hat begonnen und wir versinken, sind beerdigt. Die Kehle geschwärzt durch Rauch, eingeschlossen und eingeengt von rutschigem Staub in der bebenden Dunkelheit von der Zerquetscherin. Tragen krabbelnd den pulvrigen Fels ab, die Qual, die Haut schält sich, erreichen das Wasserklärbecken, rundherum brennen die Überreste. Die Erde schwankt wieder und bricht, das Echo hallt im Nebel wieder. Der Abhang sehr abschüssig, ich existiere, ich bin. Bitter das Bewusstsein: Da war die Stadt gewesen.


Erläuterung:

Dieser Text schließt sich an den vorherigen an und dürfte sich auf den gleichen Tag, wie auch auf den nächsten Tag beziehen. Die Zuordnung erfolgt über die Halskette und über der "Mondgöttin" steht eine 8, die hier auf den 8. Tag deutet.


Dresdner Codex, Seite 21 oben - Bisherige Übersetzung: junge Mondgöttin

Die neue Übersetzung lautet:

In den gewachsenen Berg, vom brennenden Auswurf fein durchlöchert, bricht der südliche See ein. Der rot kochende Saft im halb offenen Rumpf erstarrt und das Wasser „verbrennt“. Sehr große Hitze, ziemlich nah die kochende Wasserstelle. Der Chal (rechteckiges Kleidungsstück) der Ehefrau durchnässt und voll von Löchern, die Haut aufgeplatzt. Sprachlos, das jüngstes Kind ausgelöscht. Der Ort an der westlichen Biegung des Sees verloren. 5 Nächte seit dem das Getöse begann. Der sehr verfault riechende Regen beginnt, verzweifelt, Atemnot, beseitigen den Schlamm und verlassen unbekleidet das Haus. Die drei heiligen Kanus sind sehr gefüllt. Erbrechen vom faul riechenden Nordwind der Erbrecherin. Der Pfad ist eng, sehr steil die Kante, drängen. Erschüttert durch eine heftige Bewegung wurde der Steilhang im Osten angehoben. Die sehr alte Wasserstelle schwillt weiträumig heftig an und explodiert sehr wütend. Der Weg verschwindet, die Ausbreitung wird schlimmer, die roten Tropfen wachsen, häutend, zerreißend, röstend.


Erläuterung:

Dieser Text schließt sich an den vorherigen an und liegt 5 Nächte nach der 1. Eruption, dem 13./14. April 535 n. Chr.


Ilopango See = Krater (El Salvador)4

Die gesamte Schilderung passt zum Ilopango-Vulkan, dessen Caldera den heutigen See bildet.

Diese Nebenglyphe könnte in ihrem Aussehen die ursprüngliche Form des Ilopango Sees zeigen.


Dieser rechte Teil der Nebenglyphe deutet auf den Verlauf des Flusses "Rio Jilboa" hin, der vom Ilopango See abgeht.


Für das Jahr 535 n. Chr. ist ein Mega-Ausbruch eines Vulkans wissenschaftlich anhand von Bodenproben und Baumringzählungen dokumentiert.

Schwefelsäure-Ablagerungen im Eis Grönlands und der Antarktis lassen auf einen schlimmeren Vulkanausbruch als den des Krakataus in 1883 schließen. Bisher weiß man aber nicht, wo dieser Ausbruch stattgefunden hat. 535 und 536 n. Chr. wird von vielen Völkern von einer 18 monatigen Dunkelzeit berichtet, in der die Sonne auch im Sommer nur etwa 4 Stunden pro Tag zu sehen ist und dann auch nur sehr schwach. Am Anfang ist es anscheinend einige Tage lang völlig dunkel. Die Pflanzen sterben durch den sauren Regen und das fehlende Sonnenlicht und die Kälte, denn sogar im Sommer gibt es Frost. Millionen von Menschen und Tieren sterben und Kulturen gehen zu Grunde. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen ein vermindertes Wachstum der Bäume über 18 Jahre hinweg.1

536 bis 546: Eine mysteriöse Wolke verdunkelt auf Jahre den Himmel (ca. 10 Jahre). Roter Blutregen geht nieder. Selbst am Mittelmeer kühlt es dramatisch ab. Frostige Winde und Dunkelheit lassen weltweit die Ernten verderben. (...) Die Sonne "leuchtet" das ganze Jahr schwach wie der Mond, schreibt der zeitgenössische Historiker Prokopios in Byzanz.2

539 n. Chr. Ausbruch des Vulkans EL Chichón in Mexiko.3

http://www.fundar.org.sv/Noticias/e_noticias_fundar_otras.html

1survival4u.org, 2Spiegel-online 2010/2011, 3Spiegel-online 2010, 4http://de-de.topographic-map.com copyright google


Die Mayaschrift bzw. das Schriftsystem der Maya besteht aus Buchstaben, wie es Diego de Landa bereits 1566 beschrieb. Das Schriftsystem der Maya als logo-syllabisch zu bezeichnen ist überholt. Schriftzeugnisse des Urvolkes mit der bisherigen Übersetzung zeichnen nicht das wahre Mesoamerika. Hieroglyphen sind heilige Schriftzeichen der Ägypter und nicht als Definition für die Glyphen der Maya geeignet. In Mexiko gibt es viele Mayastätten mit ihren Ruinen: chichen itza, uxmal, palenque, coba, tikal, peten, merida, mani, yucatan, campeche, copan, cuca, culuba, mirador, itzamal, kabah, mayapan, naranjo, quirigua, xtampak, seibal, tazumal, tonina, tulum, yaxchilan usw. Sie liegen in Mexiko, Belize, Guatemala  verteilt und werden heute für den Tourismus zugänglich gemacht. Die Maya-Kultur war noch hochstehender als angenommen, da durch die Buchstabenschrift eine völlig neue Sichtweise für ihr Sprachverständnis eröffnet wird. Künstlich gefundene Begriffe wie rauchendes Eichhörnchen, senkrecht stehender Frosch, Sonnenschild, Pakal usw. werden sich nun in Luft auflösen. Die Mayagötter erhalten nun ihre wahren, richtigen Namen und nun wird das verstehen dieser Hochkultur der Maya erst richtig möglich. Chichen Itza ist zu einem Touristenmagneten geworden, da die Kukulkan-Pyramide mit ihrem Schattenspiel viele Interessierte begeistert. Aber diese Pyramide verkörpert ein anderes Verständnis der Kosmologie als bisher gedacht. Auch in der Piedra del Sol ist mehr versteckt als es bisher bekannt ist. Es bleibt spannend, was durch die Entdeckung Amerikas an Wissen bei den Maya noch alles zerstört wurde. Das die Maya heute am Rande der Gesellschaft leben ist tragisch. Yucatan war noch bis ins 15 Jahrhundert das Zentrum der Macht und ist bekannt als Mayapan. Ob nun diese ganzen Begriffe noch stimmen wird sich durch die Neu-Übersetzung der Glyphen zeigen. Eines wird jedenfalls geschehen, eine Korrektur der Geschichtsschreibung über die Maya. Und ob die Wissenschaft es will oder nicht, es wird ans Tageslicht kommen. Es wird auch eine neue Übersetzung die wirklichen Geschichten von Palenque erzählen und es bleibt spannen, was Pakal zu erzählen hat, da Pakal eine falsche Übersetzung ist. Und es wird spannend, was wirklich in den Codices von Dresden, Madrid und Paris steht. Ob die Schreibweise Codices oder Codizes richtig ist währe zu klären. Die Lateiner bevorzugen Codices, oder? Und was wird erst alles über Tikal bekannt werden und Calakmul usw. Mit Sicherheit wird ein anderes Bild der Maya gezeichnet werden müssen. Die Maya Schriftzeugnisse werden nun ein Vermögen wert. Und Diego de Landa hatte doch recht, obwohl er für die Vernichtung der Schriften der Maya verantwortlich war. Vielleicht kann er es jetzt doch wieder gut machen. Die Götter der Maya haben jedenfalls andere Bedeutungen als bisher angenommen. Auf geht es in eine neue alte Welt der Maya hin zu einem neuen Verstehen der Mayakultur. 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