Die Stadt im See - Der Ursprung der Azteken

Sämtliche Neu-Übersetzungen, die auf dieser Seite präsentiert werden, sind als vorläufige Übersetzungen zu betrachten und sind mit der gleichen Systematik, also buchstabengetreu, übersetzt worden. Für das einfachere Verständnis werden die neuen Texte in "freier Rede" formuliert.

Der Codex Boturini erzählt von der Auswanderung der Azteken aus Atzlán und hier wurde nur ein Teil der 1. Seite veröffentlicht. Auf den weiteren Seiten wird noch viel mehr erzählt. Niemand weiß bisher wo dieser unbekannte Ort liegt und deshalb ist diese Übersetzung eine Sensation in mehrfacher Hinsicht. Der Codex Boturini wurde nicht in Nahuatl, der Sprache der Azteken, geschrieben sondern in einer Mayasprache. D.h. die Schriftsprache der Schreiber war eine andere. Mit gleichem Ansatz konnte ich auch Teile der Piedra del Sol übersetzen.

Codex Boturini, Seite 1 - Bisherige Übersetzung: keine


Die neue Übersetzung eines Teils dieser Seite lautet:

24. März 535 n. Chr.

Erinnern an den Beginn der Quetzal-Stadt an der Seeklippe und deren Untergang durch die befreite Schlange im Zentrum.

Die Schlange von unserem schwarzen Schlangenberg ist verärgert und deshalb die Rolle (das Beben) und der giftige Gestank.
Als am Saat(säen)-Tag der Riss am Grat aufbricht, steigt schwarzer Rauch säulenartig auf. Durch die halb offene geneigte Kante kommt kochender Schlamm den Steilhang von der Kuppe die Stufen herunter, wir bekommen Blasen. Es stinkt nach Majorra-Fisch, den verteilten Überresten der Wasserstelle.

Das Unglück, weil der stark riechende Schlamm mit Getöse die Stadt durchquert. Der Zaun der zahmen Truthähne ist zerbrochen, die heiligen Truthähne flattern sehr wütend. Die erschütterte Spitze des Bergs ist abgeflacht und rundherum verstreut.

Das großen Haus (Tempel) geneigt, es hat bereits ein großes Loch, die Haustür ist zerbrochen. Die verschmutzte Haus-Quelle spritzt zischend und verteilt sich am Boden. Die Holz-Hütte (Voliere) ist zerrissen, der Quetzal plantscht in der Wasserlache, sein Brustkorb hat Fieberbläschen. Der Mitarbeiter weicht den Quetzal schnell mit Wasser ein und benetzt den Schnabel.
Das Ara-Haus zerstört und unser sehr gefräßiges glückliches Ara-Paar durchnässt.

Sprachlos, das große Schlangenhaus, südlich, hoch über meiner Heimatstadt, ist geborsten.

31. März 535 n. Chr.

Unser Itza-See bebt, die Klapperschlange ist sehr wütend. Erinnern an das Verlieren der weißen, großen, ziemlich alten Schlangenstadt im Osten, gänzlich zertrümmert und mit dem Gesicht nach unten gelegt, als die Brecherin hüpfend unser Saatbeet zerreißt.

Bereits begonnen, die weiße Erde zu furchen, Saat zu säen und zu verdecken, da demnächst die Regenzeit beginnt. Die Saat (Saatgut) in der Nähe des Tempels brennt, sprachlos, der Sockel kocht. Beginnen einpacken den Feuerstein und Essen.


Erläuterung:

Die Quetzal-Stadt gab den Azteken ihren Namen. Die Azteken bezeichnen sich selbst als Aztecah. Schreibt man diesen Namen getrennt und ergänzt diesen um ein C, was verloren ging, dann erhält man a ztec cah. Tauscht man nun ztec in cetz, erhält man a cetz cah = die Quetzal-Stadt oder die Quetzal-Einwohner.

Damit handelt es sich bei den Azteken um die Bewohner der Quetzal-Stadt, die auf der versunkenen Insel im Ilopango-See in El Salvador lag.

Die Datierung ist nur in Verbindung mit den Angaben im Dresdner Codex möglich, da es sich um einen Kalender handelt, der in Tagen gezählt wird. Dieser Kalender agiert in einer völlig anderen Systematik, als die Angaben im Dresdner Codex, da er nur über 4 verschiedene Zeichen verfügt. Diese 4 Zeichen definiere ich als Kakao, Mais, Hase und Haus, wobei die Glyphe „Kakao“ von mir schon übersetzt wurde und „weißer Kakaobaum“ lautet.
Der Kalender wechselt in einem Rhythmus von 13 Tagen und besitzt einen Zyklus von 260 Tagen, es handelt es sich um eine andere Variante eines Ritualkalenders, der augenscheinlich auf die vier Himmelsrichtungen ausgerichtet ist.

Das Datum 31.03.535 n. Chr. ist mit den Korrelationskonstanten, GMT und Lounsbury, die von der Wissenschaft verwendet werden, nicht darstellbar. In der obigen Übersetzung wird von der nahenden Regenzeit erzählt, die heute in El Salvador mit dem Monat Mai beginnt. Würde man die Datierung 31.03.535 n. Chr. mit GMT und Lounsbury vornehmen, erhielte man die Daten 01.07.534 bzw. 03.07.534 n. Chr.